Das Wandern ist des Müllers Lust

 

1. Das Wandern ist des Müllers Lust
Das Wandern
Das muß ein schlechter Müller sein
Dem niemals fiel das Wandern ein
Das Wandern
Das Wandern . . . . .

 

2. Vom Wasser haben wir's gelernt
Vom Wasser
Das hat nicht Ruh' bei Tag und Nacht
ist stehts auf Wanderschaft bedacht
Das Wasser
Das Wasser . . . . .

 

3. Das sehn wir auch den Rädern an
Den Rädern
Die gar nicht gerne stille steh'n
und sich bei tag nicht müde drehn
Die Räder
Die Räder . . . . . .

 

4. Die Steine selbst so schwer sie sind
Die Steine
Sie tanzen mit den muntern Rhein
Und wollen gar noch schneller sein
Die Steine
Die Steine . . . .

 

5. O Wandern, Wandern, meine Lust
O Wandern
Herr Meister und Frau Meisterin
Laßt mich in Frieden weiterziehn
Und wandern
Und wandern

Die Alten Germanen


1. Einst saßen die alten Germanen
Zu beiden Ufern des Rheins
Sie saßen auf Bärenhäuten
Und tranken immer noch eins
Refrain:
Und eins und zwei und drei und vier,
Sie soffen unheimlich viel Lagen Bier
Und fünf und sechs und sieben und acht,
Sie soffen die ganze Nacht.

 

2. Da trat in ihre Mitte
Ein Jüngling römischen Bluts
Grüß Gott! ihr alten Germanen,
Ich bin der Tacitus.
Refrain:

 

3. Da hoben die alten Germanen
Zum deutschen Gruße die Hand
Grüß Gott du römischer Jüngling,
Du bist uns wohlbekannt.
Refrain:

 

4. Da huben sie an zu saufen
So manchen Humpen Met
Sie würfelten um ihre Weiber,
Es wurde ziemlich spät!
Refrain:

 

5. Da mixten die alten Germanen
Dem Römer einen Trank
Den soff der fröhlich hinunter,
Bis er zu Boden sank.
Refrain:

 

6. Da lachten die alten Germanen
Zu beiden Ufern des Rheins
Und ließen ihn trinken und trinken
Ein Glas und immer noch eins.
Refrain:

 

7. Und als am anderen Morgen
Der Jüngling den Schaden besah
Schrieb er mit zitternden Händen
In seine Germania.
Refrain:

 

8. Wir sind zwar keine Germanen,
Doch üben wir uralten Brauch
Wir würfeln nicht um unsre Weiber,
Doch saufen können wir auch.
Refrain:

 

9. Und das ist unsre Devise,
An dieser halten wir fest
Früh ist noch keiner gestorben,
Der bis ins Alter gezecht.
Refrain:

Die alten Rittersleut


Refrain: Ja, so warn`s, ja so warn`s, ja so warn`s, die alten Rittersleut.
Ja, so warn`s, ja so warn`s, ja so warn`s, die alten Rittersleut.

 

1. Ritter hausten, liebe Leit, überall vor langer Zeit
auf der Burg die oben ragt und der Zahn der Zeit zernagt.


2. So ein edler Rittersmann hatte sehr viel Eisen an.
Die meisten Ritter, muß i sagen, hat deshalb der Blitz erschlagen.


3. Hat ein Ritter den Katarrh, damals war'n die Mittel rar.
Er hat der Erkältung trotzt, er hat g'räuschvoll g'schneuzt und g'rotzt.


4. Ritt ein Ritter auf seinem Roß, war das Risiko sehr groß ;
hat sein Roß an Hupfer do, lag im Dreck der gute Mo.

 

5. Und der Ritter Kunibert setzte sich verkehrt aufs Pferd ;
wollte er nach hinten sehn, braucht er sich nicht umzudrehn.

 

6. Lag ein Ritter mal im Dreck, brachte man ihn nicht vom Fleck.
Nur mit einem Hebekran bracht' ihn auf die Beine man.

 

7. Ist ein Ritter auf der Tour, nimmt er hohe Felsen nur;
und ist er einmal runterg'flogen, so hat's ihm nur das Gewand verbogen.

 

8. G'soffen hoams, und das ni weni, aus de Eimer Bier und Wein.
Hams dann alles g'soffen g'habt, dann seins untern Tisch gekracht.

 

9. Knappen waren auch dabei, bei der alten Ritterei.
Besoffne Ritter heimzutragen, denn es gab noch kein' Tramwagen.

 

10. Ließ ein Ritter einen fahr'n, ward es in der Rüstung warm;
doch er macht sich gar nichts draus, ließ ihn zum Visier hinaus.

 

11. Mußt' ein Ritter mal auf den Abort, damals war's ein harter Sport,
und wenn dann noch die Rüstung klemmte, schiß er in das Kettenhemde.

 

12. Kam ein Ritter auf die Welt, hat ihm zuerst das Gewand gefehlt.
Das einzige, was ihm Gott gegeben, was der Hang zum Saufen eben.

 

13. Und die kleinen Ritterkindeln trugen damals Eisenwindeln
machten sie mal in die Hosen, fingen die gleich an zu rosten
oder Diese war'n man zweifelt nicht, feuerfest und wasserdicht

 

14 .Auch die kleinen Rittersknaben hatten sehr viel Blech zu tragen.
Selbst der Ranzen war aus Stahl angefertigt dazumal.

 

15. Und der Ritter Friederich wütete gar fürchterlich,
als in seinem Blechgewand eine Wespe sich befand.

 

16. Ritter vor dem großen Tor, stand mit seinem Spieß davor,
daß auch keiner sich erdreiste, und ihm in den Burghof schaute.

 

17. Und das Ritterfräulein Stasi war so bleich und schrecklich kasi ;
war ihr mal ein Knecht zuwieder, senkt sie barsch die Augenlieder.

 

18. So ein frühes Ritterswei war ihr'm Ritter niemals trei ;
dem Ritter war das einerlei, er war ja a nur halbe trei.

 

19. Und der Ritter Alexander rutschte runter 's Treppengeländer
Unten stand ein Nagel vor, seitdem singt er im Knabenchor.

 

20. Ehekrach im Ritterstand war den Rittern unbekannt.
War die Rittersfrau mal barsch, kriegte sie eins auf den . . . Mund.

 

21. Hieß der Ritter Friederich, war er meistens liederlich,
bis er in die Ehe kam, da ward er wie 'n Lämmchen zahm.

 

22. Ging ein Rittersmann auf Reisen, legt er seine Frau in Eisen,
doch der Knappe Friederich hatte einen Diederich.

 

23. Und das Fräulein Kunigunde hatte auch zwei Pudelhunde;
diese haben's besser könne als die alten Rittersmänne.

 

24. Und das Ritterfrollein Rosel trug des nachts ein Eisenhosel,
Drum nahm Ritter Kunibit zu ihr stets 'ne Blechscher' mit

 

25. Und der Ritter Kunibau hatt 'ne tätowierte Frau.
Wenn er nachts nicht schlafen kann schaut er sich die Bilder an.

 

26 .Und das Fräulein Anastas immer nur am Fenster saß;
kam ein Ritter in die Näh, mußt er gleich auf's Kanapee.

 

27. War der Ritter einmal geili, ritt er in die Stadt hineili
und verschwendet sei Natur an der ersten besten Hur'.

 

28. Ein Ritter hatt' 'ne Schwiegermutter, das war ein ganz besondres Luder;
die hat er geschmissen in den Turm zu dem hungrigen Lindenwurm.

 

29. Und das Rittersfräulein Anna, ward von einem Neger schwanger,
doch der Ritter sprach "Ach Scheiß", Hauptsach is, es wird kein Preiß.

 

30. Und das Fräulein Edeltraud, hatte noch die Jungfernhaut,
kam vom Lande der Kuseng, . . . . . . Peng!

 

31. Wollt a Ritter a Dirndl schwaxln, mußt er aus der Rüstung kraxeln.
Das ist sehr beschwerlich 'gworn, drum sind sie auch ausgestorbn

 

32. Die Ritter, die warn lust'ge Leut in der guaten alten Zeit,
's war ja noch 'a schönes Leb'n, 's hat noch ka Finanzamt 'gebn.

 

33. Zu Grünwald die Rittersleut leben nicht mehr seit langer Zeit.
Nur die Geister von denselben spuken nachts in den G'wölben.

 

34. Und der Ritter Kunigul, mein Gott war der Teiwel schwul
Hat sich hine a Draht neibaut, das ab und zu der Blitz nei haut.

Donau


Einst ging ich am Strande der Donau entlang, oh oh - oh oh la la la,
ein schlummerndes Madel am Strande ich fand oh oh - oh oh la la la,
ein schlummerndes Madel am Strande ich fand

Sie hatte die Beine weit von sich gestreckt, oh oh - oh oh la la la,
ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt, oh oh - oh oh la la la,
ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt

Ich machte mich über die schlafende her, oh oh - oh oh la la la,
sie hörte das rauschen der Donau nicht mehr, oh oh - oh oh la la la,
sie hörte das rauschen der Donau nicht mehr

Oh Jüngling, oh Jüngling was hast du getan, oh oh - oh oh la la la,
du hast mich im Schlafe zur Mutti gemacht, oh oh - oh oh la la la
du hast mich im Schlafe zur Mutti gemacht

Ich hab schon zwölf Kinder und noch keinen Mann, oh oh - oh oh la la la,
das dreizehnte kündigt den Anmarsch schon an, oh oh - oh oh la la la,
das dreizehnte kündigt den Anmarsch schon an

Hier haste `nen fuffziger und lauf schnell nach Haus, oh oh - oh oh la la la,
und wasch dir die Muschi mit Kernseife aus, oh oh - oh oh la la la,
und wasch dir die Muschi mit Kernseife aus

Ich steh auf der Brücke und schwenke den Hut, oh oh - oh oh la la la,
mach`s gut alte Nutte die Nummer war gut, oh oh - oh oh la la la,
mach`s gut alte Nutte die Nummer war gut